– Kooperationen –

Präventionsprojekt:

„360° Respekt – Meine Sexualität. Meine Selbstbestimmung.“

Ein starkes Netzwerk für Jugendprävention und sexuelle Bildung.

Das Projekt setzt auf ein multiprofessionelles Bündnis aus sechs regionalen Facheinrichtungen:
• donum vitae Rottweil
• Fachstelle Sucht
• Frauen helfen Frauen + AUSWEGE e.V.
• Gesundheitsamt, Landkreis Rottweil
• Kinder- und Jugendreferat, Stadt Rottweil
• Referat Prävention des Polizeipräsidium Konstanz

Bei Fragen zum Projekt steht das Kinder- und Jugendreferat, sowie die anderen Netzwerkpartner gerne zur Verfügung.

Es sind bereits alle Plätze ausgebucht!

Im Prozess des Erwachsenwerdens, verändert sich die Welt der Jugendlichen rasant. Fragen zu Körper, Identität, Grenzen und Beziehungen gewinnen an Bedeutung – oft begleitet von einer Flut an Informationen, Halbwahrheiten und unrealistischen Bildern aus dem Internet und den sozialen Medien. Um die Jugendlichen in dieser sensiblen Phase nicht allein zu lassen, sondern sich fachlich fundiert, altersgerecht und frei von Scham zu begleiten, findet vom 9. – 13. November 2026 das interaktive Präventionsprojekt „360° Respekt – Meine Sexualität. Meine Selbstbestimmung.“ statt.

In dem interaktiven Projekt-Workshop setzten sich die Teilnehmenden Jugendlichen ganzheitlich mit sexueller Gesundheit und dem verantwortungsvollen Umgang mit Grenzen und Sexualität auseinander. Im klassischen Schulunterricht liegt der Fokus von sexueller Bildung meist auf den Grundlagen biologischer Bedingungen und Vorgänge von männlichen und weiblichen Körpern. Diese Inhalte sind keines Falls unwichtig oder zu ersetzen. Im Projekt werden ergänzend dazu sozial-emotionalen Themen, Beziehungsdynamiken, Verhütung vor Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Infektionen, sowie der Schutz vor sexualisierten Übergriffen thematisiert.
Anhand alltagsnaher Beispiele lernen die Jugendlichen, gesunde Beziehungen zu erkennen, eigene Grenzen klar zu benennen  und Grenzüberschreitungen frühzeitig abzuwehren. Dazu widmet sich das Projekt intensiv den Themen Vielfalt, geschlechtliche Identitäten und Körperbilder, um den eigenen Selbstwert der jungen Menschen zu stärken und um mögliche Vorurteile und Fehlinformationen aufzulösen. Auch der digitale Raum wird gezielt in den Blick genommen, da Jugendliche heute vermehrt mit Online-Grooming und verzerrenden Darstellungen im Netz konfrontiert werden.

Das Besondere an diesem Konzept ist der direkte Kontakt zu erfahrenen Fachkräften aus der Region. Durch das persönliche Kennenlernen werden Berührungsängste massiv abgebaut, sodass Jugendliche genau wissen, welche Hilfestellen es vor Ort gibt und an wen sie sich vertrauensvoll wenden können.
Begleitet wird das Projekt von einem Vorbereitenden Workbook für die Schülerinnen und Schüler. Auch die teilnehmenden Schulen, die Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter der teilnehmenden Klassen, sowie die Eltern der Jugendlichen werden im Projekt mitgenommen, um die jungen Menschen in ihrem Entwicklungsprozess zu begleiten.